Top-Six "Granitbeisser" Marathon

Am Samstag, dem 8. September, startete Manfred beim Finallauf der Österreichischen Marathon-Rennserie "Top-Six" im oberösterreichischen St. Georgen am Walde.

Hier nun sein ganz persönlicher Rennbericht: 

"Am vergangenen Wochenende startete ich beim „Granitbeisser“-Marathon in St. Georgen am Walde, im Mühlkreis. Der Bewerb zählt zur Österreichischen Marathon Serie „Top Six“ und ist ein echter Klassiker im heimischen Rennkalender. Dadurch waren natürlich auch einige sehr starke Athleten auf der Startliste. Schon vor dem Start hatte ich ein sehr gutes Gefühl und freute mich unheimlich auf das Rennen. Bereits am ersten Berg konnte ich mich dann gemeinsam mit Thomas Strobl vom restlichen Feld absetzten und nach 15 Minuten hatten wir bereits eine größere Lücke zu unseren ersten Verfolgern aufgerissen. Wir arbeiteten in der Folge gut zusammen, wechselten uns mit der Führung ab und konnten unseren Vorsprung weiter vergrößern. Nach rund einer Stunde Fahrzeit hatte Strobl allerdings Hinterraddefekt und musste anhalten. Ich blickte mich kurze Zeit darauf nochmals um, ob er vielleicht gleich wieder nachkommt, doch ich sah niemanden hinter mir. Somit fuhr ich ab diesem Zeitpunkt also alleine an der Spitze. Ich versuchte, meinen Rhythmus zu finden und trotzdem ein hohes Tempo zu fahren. Während dem Rennen hatte ich keinerlei Informationen zum aktuellen Zwischenstand. Ich wusste also nicht, wer meine direkten Verfolger sind, ob diese so wie ich alleine oder doch gemeinsam unterwegs waren, wie groß mein Vorsprung war und ob dieser gleich blieb, größer oder kleiner wurde.

Ich selbst dachte eigentlich, dass meine Verfolger nur unweit hinter mir waren, vielleicht eine oder zwei Minute(n). Dementsprechend fuhr ich das ganze Rennen über Vollgas und so schnell ich konnte. (so, wie man ein Rennen eben fährt!)

Erst am letzten Kilometer blickte ich mich wieder um und sah, dass niemand hinter mir war. Nach einem zweiten „Kontrollblick“ ca. 500 Meter vor dem Ziel war ich dann zum ersten Mal wirklich erleichtert und wusste, dass ich es geschafft hatte. Ich erreichte das Ziel nach 79 Kilometern und rund 3.000 Höhenmetern mit einer Zeit von 3 Stunden und 48 Minuten. So konnte ich spät aber doch (wir haben ja schon September) meinen ersten Saisonsieg feiern. Meine Freude war natürlich riesig! Als dann im Ziel nach 20 Minuten immer noch alle auf den Zweitplatzierten warteten, wurde mir dann klar, dass es doch nicht so knapp war, wie ich gedacht hatte…"

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