Parenzana Etappenrennen

Porec/Istrien - Kroatien, 23. - 25.09.

Am letzten September-Wochenende fand rund um Porec, in der Region Istrien an der kroatischen Adria-Küste, das traditionsreiche Parenzana-Etappenrennen statt. Manfred nutzte diese Veranstaltung, um die MTB-Saison bei angenehmen Temperaturen ausklingen zu lassen.

Am Freitag startete das Event mit einem Rennen über 33 Kilometer und 180 Höhenmeter. Aufgrund der flachen Strecke wurde dabei ein extrem hohes Tempo gefahren, der Siegerschnitt betrug rund 30 km/h. Tags darauf folgte eine etwas längere Strecke über rund 45 Kilometer mit ein paar Höhenmetern mehr - dennoch war es wieder eine enorme Tempobolzerei mit extrem hohen Geschwindigkeiten. Den Abschluss des Bewerbwochenendes bildete der traditionelle Marathon entlang der Parenzana-Bahnstrecke, wovon der Event auch seinen Namen hat.

Manfred zeigte beim Auftaktrennen am Freitag seine gute Form. Mit einer Fahrzeit von knapp über einer Stunde erreichte er im Zielsprint den 5. Platz, nahezu zeitgleich mit dem Sieger.

Am Samstag verlief das Rennen ähnlich wie tags zuvor. Lediglich ein Fahrer schaffte es, dem Feld zu entwischen und rund 45 Sekunden Vorsprung ins Ziel zu bringen. Dahinter kam wieder eine etwas größere Gruppe ins Ziel, in der auch Manfred dabei war. Er belegte diesmal den 4. Tagesrang. In der Gesamtwertung war vor dem finalen Marathon am Sonntag somit noch alles offen. Manfred lag auf Gesamtrang 3.

Der Marathon am Sonntag war dann ein extrem knappes Rennen, mit Hochspannung bis zur Ziellinie. An der Spitze bildete sich eine 6 Mann Spitzengruppe, bei der neben allen Favoriten auf den Gesamtsieg auch Manfred mit dabei war. Nach etwas mehr als der Hälfte der Distanz bekam Manfred in einem extrem steilen Anstieg aber leichte Probleme. Obwohl er voll am Limit fuhr, konnte er die Führungsgruppe in diesem Moment nicht mehr halten. Doch mit einer wahren Gewaltleistung schaffte er es am vorletzten Berg, den entstandenen ca. 30-Sekunden Abstand zu den Führenden wieder zu schließen. Somit musste die Entscheidung um den Tages- und auch den Gesamtsieg am letzten Anstieg fallen.
Manfred mobilisierte nochmals alle seine Kräfte. Mit ausnahme von einem Verfolger mussten alle übrigen Athleten aus der Spitzengruppe abreissen lassen. Doch der übrig gebliebene Slowene erwies sich als hartnäckig. Schlussendlich kam es auch an diesem Tag wieder zum Zielsprint. Nach über 3 Stunden Fahrzeit belegte Manfred Rang 2., mit fast lächerlichen 0,11 sek. Rückstand.

Mit dieser Leistung schob er sich auch in der Gesamtwertung noch auf Platz 2. nach vorne. Doch auch hier fehlten lediglich 3,5 sek. auf den Gesamtsieg. Auch wenn die Entscheidung an allen drei Tagen äußert knapp war, zeigte sich Manfred mit seinen Leistungen dennoch zufrieden. Er hatte alles gegeben und mehr war an diesem Wochenende nicht drinnen.

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