Bike the Bugles

29. August, Krumbach/Bucklige Welt

Das letzte Wochenende im August gehört in der Buckligen Welt traditionell den Mountainbikern. Seit 1995 findet der ‚Bike the Bugles‘-Marathon mit Start und Ziel in Krumbach statt - damit ist dieser Event einer der ältesten Bike-Marathons in ganz Österreich und ein echter Klassiker.

Natürlich war unser Verein dabei zahlreich vertreten - sowohl an der Startlinie als auch am Streckenrand als Zuseher, Fotograf, Fan oder Betreuer.


Auf der 35 Km Distanz war Daniel unser "heißestes Eisen im Feuer". Von Beginn an Teil der Spitzengruppe zeigte er ein extrem starkes Rennen. Leider erwischte ihn dann wenige Kilometer vor dem Ziel der Defekt-Teufel. Bei der Bachdurchfahrt durch den Zöbernbach erlitt er einen Hinterraddefekt. Er konnte diesen zum Glück rasch beheben und das Rad wieder fahrbereit machen, doch die Podiumsplätze in der Overall-Wertung waren damit weg. Dennoch holte er noch den 2. Klassenrang und den 6. Gesamtplatz.
Weniger als eine Minute dahinter kam auch schon Bernhard ins Ziel. Nach seinem gelungenen Comeback in der Vorwoche setzte er dieses Mal noch einen drauf - mit Rang 3. in der Klasse Herren 2 durfte er bei der Siegerehrung gemeinsam mit Daniel auf's Podest klettern!
Auch Stefanie fuhr auf der Small-Distanz ein beherztes Rennen. Trotz einer kurzen Extra-Schleife knapp vor dem Ziel sicherte sie sich Rang 3. in der Damen-Klasse!
Pech hatte Robert - er kämpfte sich über die anspruchsvolle erste Streckenhälfte, verpasste dann allerdings ganz knapp das Zeitlimit und durfte deshalb leider nicht mehr auf den zweiten Streckenteil einfahren.


Auf der 70 Km Classic-Distanz war Manfred nach seinen 5 Siegen in Folge der große Favorit. Eventuell war er aber noch nicht ganz erholt von seinem Ultra-Einsatz beim ‚Race Around Austria‘, denn schon am ersten Anstieg hatte er Mühe, das Tempo des Führungsduos zu halten. Spätestens in Tiefenbach zeichnete sich ab, dass es wohl erstmals seit 2015 wieder einen neuen Sieger geben könnte - und das dieser erstmals seit 2013 wohl nicht aus der Buckligen Welt kommen wird.
Der Rückstand von Manfred wuchs langsam aber kontinuierlich weiter an und im Ziel belegte er schlussendlich den 5. Gesamtrang - das reichte immerhin noch zum 2. Klassenrang und zum NÖ Vize-Landesmeistertitel.


Dominik fuhr etwas dahinter ein sehr konstantes Rennen. Nach knapp über 4h Fahrzeit kam er auf dem 6. Klassenrang ins Ziel und durfte sich danach über die Bronze-Medaille in der Wertung der NÖ Landesmeisterschaft freuen!
Johann war ebenfalls auf der Classic-Distanz unterwegs und war im Ziel zufrieden mit seiner Leistung - es erging im deutlich besser als noch zwei Wochen zuvor beim Hitze-Rennen in Mank. Er hat sich zudem die Mühe gemacht, einen individuellen Rennbericht zu verfassen, den wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

 

„Endlich wieder Start am Heimrennen.
Große Vorfreude wechselten sich mit noch viel größerem Zweifel nach dem für mich vollkommen misslungenen Härtetest für Krumbach  in Mank ab.

Ich mag das Rennen in Krumbach allein schon deshalb, weil es für mich als Aspanger das Heimrennnen schlechthin ist. Gab es bis 2010 zwei Heimrennen (= Bike the Bugles + Wechselkaiser) hat es ‚Bike the Bugles‘ geschafft, über all die Jahre eine beständige Größe zu sein. Allein dafür, dass die Krumbacher es schaffen, diesen legendären Marathon das 27. Jahr hintereinander auszutragen gehört ihnen aus meiner Sicht Megarespekt.

Und diese Strecke, die seit einigen Jahren wieder über eine große Runde führt und dem 'Ur-Marathon' aus Ende der 1990-er Jahre folgt (ab dem 2. Teil nur in weitgehend umgekehrte Reihenfolge) finde ich persönlich mega gelungen. Es trägt dem Rechnung, dass die Technik der Bikes um Häuser besser ist als damals, aber auch das Niveau der Teilnehmer stark gestiegen ist. Wenn ich das mal so formulieren darf, auf einer Classic Strecke wie Krumbach starten fast nur mehr wirklich Schnelle und ungefähr gleich viel Durchschnittsfahrer.

Mein Rennen: Nach Mank hatte ich viele Zweifel, aber auch ein paar Hoffnungsschimmer: keine Hitze in Krumbach, gute Trainings davor.

Und genauso lief es dann auch: Konnte ein für mich aktuell ganz gutes Tempo fahren, nur auf dem seit 2020 neu eingebauten 150hm Anstieg nach dem Hutwisch war der Ofen bei mir aus, hier gingen einige Minuten flöten.
Bin dann nach 5H.06M ins Ziel gekommen und  in Summe zufrieden.

 

Fotos (c) Elisabeth Gansinger (1), Franz Luef 

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